Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Prof. Dr. Tobias Cremer

Prodekan des Fachbereichs Wald und Umwelt


Fachgebiete: Forstnutzung und Holzmarkt


Kontakt:

Prof. Dr. Tobias Cremer
HNE Eberswalde
Fachbereich fĂŒr Wald und Umwelt
Alfred - Möller - Straße 1

Haus 11, Raum 11.109
16225 Eberswalde


Tel.: +49 -(0)3334 657 166
Fax: +49 -(0)3334 657 162

Tobias.Cremer@hnee.de


Akademische Selbstverwaltung:


Mitgliedschaften:

Myanmar-Institut e.V.


Gutachter (Auszug):

Biomass & Bioenergy

Sparkling Science (BMWFW Österreich)

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)

AGIP Niedersachsen

Lehre:

Vorlesungen
Betreute Abschlussarbeiten
Aushang-Abschlussarbeiten.pdf
Abschlussarbeit-Kabel-Premium.pdf
Abschlussarbeit-Harenzacken.pdf 


Forschung:

aktuelle Projekte
BioEcoN



Weitere TĂ€tigkeiten:

Moderation des Rohstoffgipfels der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR) (2015-2018)

Moderation der Tagung "Ressource Holz - Fachtagung zur Holzlogistik" des Fraunhofer IFF Magdeburg (2016)

Moderation des Statusseminars RVR mit Schwerpunkt „Holzvermessung“ im Rahmen der KWF Thementage am 27.-28. September 2017 in Paaren/Glien


Weitere Seiten:

Veröffentlichungen und Poster

VortrÀge

In den Medien

Abgeschlossene Projekte an der ALU Freiburg​​​​​​​

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Aktuelles:

Neues Forschungsprojekt an der Professur: Potenziale des Anbaus von mehrjÀhrigen NawaRo auf Industriebrachen / KonversionsflÀchen am Beispiel des Landes Rheinland-Pfalz

Seit 01.04.2018 wird an der Professur fĂŒr Forstnutzung und Holzmarkt gemeinsam mit der Professur fĂŒr GIS und Remote Sensing (Link) ein Projekt zur Potenzialanalyse fĂŒr NawaRos in Rheinland-Pfalz bearbeitet. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, fĂŒr Rheinland-Pfalz die theoretischen FlĂ€chenpotenziale von Industriebrachen und KonversionsflĂ€chen, auf denen potenziell mehrjĂ€hrige holzige NawaRo angebaut werden können, auf landes- und bundeseigenen Liegenschaften rĂ€umlich und strukturell zu erfassen zu bewerten. ZusĂ€tzlich soll die Potenzialanalyse die alternative Nutzung dieser FlĂ€chen durch PV-FreiflĂ€chenanlagen mitberĂŒcksichtigen.

Im Rahmen des Vorhabens sollen zudem mögliche Anbau- und energetische Verwertungskonzepte von mehrjĂ€hrigen holzigen NawaRo im Hinblick auf deren technische und ökonomische Machbarkeit beschrieben und deren Klimaschutzwirkung im Sinne einer Ökobilanz analysiert werden.

Das Projekt hat eine Laufzeit von 12 Monaten und wird gefördert
vom Ministerium fĂŒr Umwelt, Energie, ErnĂ€hrung und Forsten

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Agroforstwirtschaft ist die Verbindung von Landwirtschaft und Forstwirtschaft, sie kombiniert Gehölze mit landwirtschaftlichen Kulturpflanzen oder GrĂŒnlandnutzung auf einer FlĂ€che. Neben positiven Wechselwirkungen wie Wind- und Erosionsschutz, höheren ErtrĂ€gen und höherer BiodiversitĂ€t, sind Agroforstsysteme auch ein Beitrag zur Landschaftsgestaltung. Die BĂ€ume und StrĂ€ucher können als Wert- oder Energieholz genutzt werden, aber auch FruchtertrĂ€ge sind möglich.

In der innovativen Lehr- und Lernform „Agroforst: Modellprojekt in Brandenburg“ kommen deshalb Studierende aus verschiedenen Fachbereichen zusammen, um ein Agroforstsystem auf einer landwirtschaftlichen FlĂ€che anzulegen. Koordiniert von Prof. Dr. Tobias Cremer und Dr. Ralf Bloch sollen Grundsteine fĂŒr eine wissenschaftliche Agroforstwirtschaft-Langzeitstudie ĂŒber potenziell mehrere Jahrzehnte gelegt werden. „In Deutschland ist der FlĂ€chenanteil von AgroforstflĂ€chen an landwirtschaftlich genutzten FlĂ€chen mit 1,6 % sehr gering und es besteht großer Forschungsbedarf. Hier setzen die Studierenden der HNEE an“, beschreibt Prof. Dr. Tobias Cremer das Forschungsvorhaben. DarĂŒber hinaus soll das Projekt als modellhaftes Praxisprojekt durch seine positive Wirkung Landwirte und politische Vertreter ĂŒberzeugen, BĂ€ume zurĂŒck auf den Acker zu bringen.

https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/gransee/gransee-artikel/dg/0/1/1684060/

https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/gransee/gransee-artikel/dg/0/1/1651484

http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Bald-wachsen-Baeume-auf-dem-Acker

https://www.moz.de/landkreise/barnim/eberswalde/artikel4/dg/0/1/1660017/

EindrĂŒcke von der ersten Pflanzung sind unter folgenden Links zu finden:

Forstpraxis.de: Link

MOZ: Link 

Baumzeitung: Link

Einen weiteren Überblick ĂŒber das Projekt finden Sie, zusammen mit einem sehenswerten Video, unter folgendem Link:

HNEE-Blog: Link

Facebookauftritt: Link 




Im Wintersemester 2017/18 war erneut fĂŒr fĂŒnf Monate Prof. Dr. Martin Amoah von der University of Education, Winneba (Ghana) an der Professur fĂŒr Forstnutzung und Holzmarkt zu Gast. Er ĂŒbernahm Lehrveranstaltungen insbesondere im Studiengang IFEM, aber auch in den anderen StudiengĂ€ngen des Fachbereichs. Der Aufenthalt wurde freundlicherweise gefördert durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD).

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Am 27. und 28. September 2017 fanden im brand­enbur­gischen Paaren im Glien die 4. KWF Thementage zum Thema IT Lösungen in der Forstwirtschaft statt. Die Professur fĂŒr Forstnutzung und Holzmarkt prĂ€sentierte in diesem Rahmen unter dem Thema "Fotooptische Vermessung von Holz - Was will ich damit und welches Verfahren passt fĂŒr meinen Wald?" eine Sonderschau zum Thema Holzvermessung, auf der die AnsĂ€tze und Konzepte der fĂŒhrenden Hersteller in diesem Bereich unter praktischen Bedingungen verglichen und ausprobiert werden konnten.

Weitere Infos hier.


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Von links nach rechts: Prof. Dr. Tobias Cremer (HNEE), Dr. Henning Kellner (Landkreis Havelland),
Minister Jörg VogelsÀnger, Stuart Krause (HNEE) (Foto: P. Harbauer, KWF)





Im Rahmen des Projekts "Nutzung der Wasserhyazinthe zur Erzeugung von Biokohle und von DĂŒnger fĂŒr Kurzumtriebsplantagen" waren vom 28.05. bis 06.06.2017 vier Kolleginnen und Kollegen des Ministry of Natural Resources and Environmental Conservation (Nay Pyi Taw, Myanmar) bzw. des Forest Research Institute (Yezin, Myanmar) zu Gast an der Professur fĂŒr Forstnutzung und Holzmarkt.

Dabei wurden weitere Möglichkeiten fĂŒr eine noch engere Kooperation zwischen den Institutionen durch den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sowie durch die gemeinsame Bearbeitung von Projekten auf dem Gebiet der Kurzumtriebsplantagen und der Hydrothermalen Carbonisierung diskutiert.

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Foto: Jorge de Vivo






Logo des BMBF mit dem Zusatz "Gefördert vom"





Von Februrar 2017 bis Juli 2017 war erneut Jorge de Vivo zu Gast an der Professur fĂŒr Forstnutzung und Holzmarkt. Er ist Diplom-Chemieingenieur und forscht an der Universidad de la Republica, in Montevideo, Uruguay. In Rahmen seiner Dissertation arbeitet er in dem vom BMBF geförderten Projekt "Nutzung der Wasserhyazinthe zur Erzeugung von Biokohle und von DĂŒnger fĂŒr Kurzumtriebsplantagen" mit und betreut insbesondere die Versuche zur hydrothermalen Carbonisierung der Wasserhyazinthe.