Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Regionales Ackerbau-Praxisnetzwerk „Biodiversität im Ackerbau“ in Brandenburg

Projektlaufzeit: 08/2020 – 12/2022

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© HNEE Vera Springer

Hintergrund


Um den Ökolandbau in Brandenburg gegenüber klimatischen und wirtschaftlichen Veränderungen zu stärken und somit die Wettbewerbsfähigkeit zu optimieren, sind betriebs- und standortangepasste Ansätze notwendig. Regionale Praxisnetzwerke zwischen Landnutzer*innen und Akteuren aus Forschung und Beratung können dazu beitragen, Lösungsstrategien zu entwickeln und deren Umsetzung voranzutreiben.


Ziele


  • Aufbau eines regionalen Praxisnetzwerkes, das landwirtschaftliche Betriebe dabei unterstützt, Biodiversitätsmaßnahmen im Ackerbau in betriebliche Abläufe zu integrieren
  • Etablierung und langfristige Verstetigung von zwei regionalen Netzwerken im Land Brandenburg (Region Uckermark/Barnim und eine weitere Region)


Inhalte und Funktionsweise des Netzwerks


Mit den folgenden drei Themenfeldern kann auf den Betrieben eine hohe Steigerung der Biodiversität auf dem Acker umgesetzt werden, gleichzeitig verbessern diese diversitätsfördernden Maßnahmen auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels:

  • Fruchtfolgemanagement: Bestehende Fruchtfolgen werden analysiert und mögliche Handlungsempfehlungen und Fruchtfolgeoptimierungen abgeleitet.
  • Zwischenfruchtanbau: Mögliche Optionen zum Zwischenfruchtanbau auf den Betrieben werden erfasst und bewertet.
  • Blühstreifenanlagen im Ackerbau: Auf ausgewählten Netzwerkbetrieben werden verschiedene Blühstreifen angelegt und deren Wirkung und Integration in Betriebsabläufe durch die Netzwerkakteure bewertet und optimiert.

Landwirt*innen einer Region schließen sich als ein Netzwerk zusammen und tauschen sich auf regelmäßigen Treffen jeweils auf einem Netzwerkbetrieb zu gemeinsamen Frage- und Problemstellungen aus. In der Gruppe werden bestimmte Fragestellungen durch Praxisversuche auf den Betrieben diskutiert und standortangepasste Lösungsansätze gefunden. Dabei arbeiten die Landwirt*innen Hand in Hand mit Wissenschaftler*innen.


Kooperationspartner*innen


Antragssteller und Projektkoordination:


Kooperationspartner:

  • diverse Landnutzungsakteure, u.a. Ökodorf Brodowin, Gut Temmen Agrar GmbH & Co. KG, Anna und Franz-Christoph Michel GbR, Gut Wilmersdorf GbR, Gut Klepelshagen, Gut Kerkow Uckermark Landwirtschafts-betrieb KG, Gut Hessenhagen GmbH & Co. KG, v. Haaren Mittenwalde GbR, Ökolandwirtschaft Wallmow GmbH, Landwirtschaftsbetrieb Paulsen, Gut Polßen-Schmiedeberg


Wissenschaftliche Einrichtungen, Landeseinrichtungen und Fachreferenten:

  • Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
  • Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen
  • Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und FlurneuordnungAnkerAnker (LELF)
  • Landschaftspflegeverband (LPV) Uckermark-Schorfheide e.V.


Ansprechpartner*innen


Prof. Dr. Anna Maria Häring

Telefon: +49 (3334) 657 348

Fax: +49 (3334) 657 3800 348

E-Mail: Anna.Haering@hnee.de

Sabrina Scholz

Telefon: +49 (3334) 657 425    

E-Mail: Sabrina.Scholz@hnee.de


Johannes Hofstätter

Telefon: +49 (3334) 657 564

E-Mail: Johannes.Hofstaetter@hnee.de

Vera Springer

Telefon: +49 (3334) 657 460

E-Mail: Vera.Springer@hnee.de



Dieses Vorhaben wird gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK) im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Brandenburg und Berlin für die Förderperiode 2014 bis 2020 Maßnahme M16 (Zusammenarbeit zur Implementierung ressourcenschonender Landnutzungsmethoden und Anbauverfahren sowie einer nachhaltigen Betriebsführung). Die Zuwendung dieses Vorhabens setzt sich aus ELER — und Landesmitteln zusammen. Betreut wird das Projekt durch den Projektträger ILB.

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