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Auf dem Weg zur klimafreundlichen Hochschule














Der von uns Menschen herbeigeführte Klimawandel gehört zu den dringlichsten Problemen unserer Zeit. Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde ist sich ihrer Verantwortung als Mitverursacher des Klimawandels bewusst. Als daraus folgende Konsequenz hat die HNEE in den Nachhaltigkeitsgrundsätzen das Ziel einer „klimaneutralen“ Hochschule" festgeschieben.

Schriftzug_kimaneutral


Seit 2014 ist unsere Hochschule als eine der Ersten klimaneutral.

Wir nutzen erneuerbare Energien so effizient wie möglich. Für die Wärmeerzeugung verwenden wir Holzpellets und Holzhackschnitzel. Seit 2007 beziehen wir Ökostrom. Nicht vermeidbare Emissionen bilanzieren wir jährlich und kompensieren diese in einem von HNEE-Alumni initiierten Projekt. Im Klimaschutzprojekt "Kakamega Stoves-Project" in Kenia werden durch die Installation effizienter Lehmherde Emissionen eingespart, wir gleichen damit unsere unvermeidbaren Emissionen aus. Das Projekt ist in die Lehre und Forschung an der HNEE integriert, was durch den engen Kontakt zum, durch HNEE Alumni gegründeten, Ivakale e.V. möglich ist.



Leitlinien für eine klimafreundliche HNEE

Im Klimaschutzkonzept der HNEE haben wir neun Leitlinien für eine klimafreundliche HNEE festgeschrieben:


Leitlinien zum Klimaschutz im Hochschulbetrieb

1. Vermeidung von CO2 Emissionen im Hochschulbetrieb
Ziel ist die komplette Strom- und Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen.


2. Erreichung von Klimaneutralität innerhalb der Systemgrenzen
Ab dem Jahr 2014 werden die bilanzierten Treibhausgasemissionen durch Klimaschutzprojekte, die gleichzeitig die nachhaltige Entwicklung fördern, kompensiert.


3. Effizienz und Suffizienz als Leitlinien weiteren Handelns
Trotz des Einsatzes erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe wird mit Energie an der HNEE sparsam umgegangen.

 

Leitlinien zur Bewusstseinsbildung

4. Klimabewusstsein im Kerngeschäft
Die Themen Klimawandel, Klimaschutz und Klimaanpassung werden als Querschnittsthemen oder als expliziter Bestandteil in Lehre und Forschung mitgedacht.

5. Klimaschutz durch Ausstrahlwirkung
Durch Interaktion mit lokalen und globalen Partnern wird der Klimaschutzgedanke weitergetragen.

6. Sichtbarmachung von Klimaschutz auf den klimafreundlichen Campussen
Die Klimaschutzbemühungen der HNEE werden auf den Campussen sichtbar gemacht.

 

Leitlinien zum Projektmanagement

7.  Kontinuierliche Bilanzierung und ganzheitliche Betrachtung
Innerhalb der Systemgrenzen etabliert die HNEE eine kontinuierliche Bilanzierung und berücksichtigt aber auch alle indirekten Emissionen in ihren Klimaschutzbestrebungen.

8. Kommunikation
Die HNEE Kommuniziert ihre Klimaschutzbemühungen offen und transparent, z.B. in ihrem Klimaschutzkonzept oder im Bericht zur Nachhaltigen Entwicklung der HNEE.

9. Etablierung eines lernenden Projektes
Das lernende Projekt „Klimafreundliche Hochschule“ steht im engen Kontakt und Austausch mit allen Hochschulangehörigen, um existierendes Wissen zu nutzen und Erfahrungen weiter zu geben.



Klimaschutzprojekt zur Kompensation von Treibhausgasemissionen der HNEE durch den Schutz des Kakamega Forest in Kenia in Kooperation mit dem Ivakale e.V.

 

Am 1. Oktober 2014 ist die HNEE mit dem hochschulnahen Ivakale e.V. eine Kooperation eingegangen, um gemeinsam ein Klimaschutzprojekt zur Kompensation von Treibhausgasemissionen der HNEE durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia durchzuführen. Im Rahmen des Projektes werden in Haushalten der Region um den Kakamega Regenwald energieeffiziente Lehmherde eingebaut. Im Vergleich zu den traditionellen offenen Feuerstellen, können so 30 - 60% Brennholz eingespart werden. Der Einbau und die Nutzung der Lehmherde verlangsamen somit die Degradierung des stark übernutzten Regenwaldes. Durch das Projekt gelangen somit über die nächsten 3 Jahre 1.500 Tonnen CO2-Äquivalente weniger in die Atmosphäre und bleiben in Form von Kohlenstoff im Wald gespeichert. Darüber hinaus profitieren die Familien von einer geringeren Rauch- und Arbeitsbelastung. Um die positiven Effekte zu garantieren wird eine Zertifizierung durch Gold Standard - dem strengsten Standard für nachhaltige Kompensationsprojekte - angestrebt. Das Projekt wird intensiv in die Lehre und Forschung an der HNEE integriert, was durch den engen Kontakt zum, durch HNEE Alumni gegründeten, Ivakale e.V. möglich ist.





(letzte Änderung: 08.02.2016 von Henning Golüke)

Kontakt:

Henning Golüke

Klimaschutzmanager

klima@hnee.de

Raum: 06.306